Voll mit Eindrücken von Gesprächen und interessanten Begegnungen bin ich zurück von der Visitenkartenparty der IHK Nordwestfalen. Hier kommt mein kleiner Erlebnisbericht für alle, die sich für diese Netzwerkveranstaltung der IHK interessieren und wissen möchten, wie sie so abläuft und was man erwarten darf.

Erster Eindruck: die Location

IHK Visitenkartenparty-26Das hatte ich ganz anders erwartet: Das Treffen fand statt auf dem Gelände der Gartenteichspezialisten von Naturagart in Ibbenbüren . Dieses „Testgelände“ für die eigenen Gartenteich-Produkte ist ein idyllischer Park mit Aquarium, Taucher-Unterwasserpark und einem kleinen Naturteich mit Lounge zum Beobachten von Tieren und unberührter Pflanzenwelt.

Die Umgebung hat für entspannte Atmosphäre gesorgt

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Die IHK Nordwestfalen hatte ein gutes Händchen für die Location

Das Netzwerken und Frühstücken im Wintergarten hat für eine schöne Atmosphäre gesorgt – bei der anschließenden Führung durch das Gelände habe ich mich teilweise wie im Urlaub gefühlt. Naturagart betreibt übrigens auch eine Gärtnerei und ein Café auf dem Gelände und ist somit auch ohne Netzwerk-Mehrwert ist es einen Besuch wert!

Theorie und Praxis im Vorprogramm

Programm bei der IHK Visitenkartenparty

Programm bei der IHK Visitenkartenparty

Nach den Grußworten von Gastgeber und Veranstalter begann die Veranstaltung mit einem sehr detailreichen Vortrag zu Fördermöglichkeiten der NRW BANK. Sicherlich eine gute Wahl, diesen an den Anfang zu stellen, denn trotz der systematischen Aufbereitung durch den Referenten und Förderberater Torsten Schmalbrock ist das ein recht trockenes und zähes Thema – aber natürlich sehr wichtig für alle mit Gründungs- oder Erweiterungsvorhaben. Ich habe einen guten Eindruck von Torsten Schmalbrock gewonnen und freue mich, dass er in Rheine wohnt und in Aussicht gestellt hat, auch zu unserem ui! Netzwerk zu kommen und über Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren.

Drei Gründungsstories „gut gegründet“

Mein Vortrag bei der Visitenkartenparty der IHK Nordwestfalen

Mein Vortrag bei der Visitenkartenparty der IHK Nordwestfalen

Im Anschluss hatte die IHK Nordwestfalen mich und zwei weitere Unternehmer angesprochen, einen 10 minütigen Vortrag über unsere Gründungs- und Unternehmensgeschichten zu halten. So haben die Teilnehmer Gründungserfahrungen aus den Bereichen e-Commerce, Marketing und Elektrotechnik aus erster Hand erhalten und (hoffentlich) die eine oder andere Anregung für das eigene Unternehmen mitgenommen.

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Helge Blischke, Nina Eckhardt und Dennis Borgmann

Dennis Borgmann von trilogik, Helge Blischke von moluna.de und ich (Nina Eckhardt) sind unterschiedlich genug für eine unterhaltsame und interessante Mischung. Wir haben alle drei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven von unserer ersten Zeit, der Motivation zu gründen und den Hürden und Erfahrungswerten berichtet. Ich glaube man sieht uns an, dass wir alle drei ganz zufrieden mit uns waren – auf der anschließenden, tatsächlichen „Visitenkartenparty“ hat die zusätzliche Sichtbarkeit die wir durch die Vorträge hatten, sicher nicht geschadet.

Netzwerken: Die eigentliche Visitenkartenparty

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Unternehmer bei der Visitenkartenparty: Netzwerken und Profile der anderen auf den Stellwänden ansehen

Was stellt sich die IHK Nordwestfalen nun vor, wenn Sie von „Visitenkartenparty“ spricht? Das ist nicht für jeden gleich einleuchtend, aber in der Praxis ein taugliches Konzept:  Im Prinzip ist es freies Netzwerken mit der Ergänzung, dass jeder Anwesende

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Unser Profil an der Visitenkartenparty-Stellwand

die Möglichkeit hat, ein kurzes Profil seines Unternehmens auf dafür vorbereitete Stellwände zu pinnen. So können die Teilnehmer sich entweder direkt ansprechen oder an den Stellwänden „flanieren“ und allen, mit denen sie gern in Kontakt kommen möchten, Ihre Visitenkarte hinterlassen. Hört sich komplizierter an als es ist und funktionierte im Übrigen sehr gut. Besonders schön finde ich, dass so jeder, der grade keinen Gesprächspartner hat oder will, eine sinnvolle Beschäftigung hat indem er sich die Stellwände ansieht. Auf diese Weise ist es der IHK gelungen, das freie Netzwerken von meinem Gefühl her wesentlich länger stattfinden zu lassen, als ich es bei anderen Gelegenheiten erlebt habe.

Sympathischer und professioneller Kontakt zur IHK

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Frau Plötz von der IHK und ich

Dass die IHK mich für den Programmpunkt „Gründungsgeschichten“ ausgewählt hat, hat mich natürlich gefreut. Frau Plötz, meine Ansprechpartnerin, hat das super gemanagt – der Kontakt war herzlich und unkompliziert. DANKE an dieser Stelle für die gute Betreuung und die Chance mich den anderen vorzustellen!

Was bringt die Visitenkartenparty am Ende?

Die Zeit vor Ort war ruck-zuck vorbei – obwohl ich sogar noch bei der anschließenden Führung durch das Gelände mitgegangen bin. Als Andenken bleibt mir eine IHK Tasse (das Dankeschön für alle Vortragenden) – aber auch einige Visitenkarten, die an meinem Profil auf der Stellwand hingen oder die ich im persönlichen Gespräch bekommen habe. Die sind viel Wert und ich freue mich schon, einige Kontakte fortzusetzen – die Arbeit mit Gründern macht mir persönlich besonders Freude und wir haben bereits einige spannende Geschäftsmodelle begleiten dürfen. 

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Die IHK Tasse als Erinnerung

Mein Fazit ist positiv

Das Format ist kurzweilig, man kann wirklich gut mit anderen in Kontakt kommen und in diesem speziellen Fall haben die Location und Wetter dafür gesorgt, dass ich fast vergessen hab, dass wir uns bei der Arbeit und im Münsterland befinden. Bei der nächsten Visitenkartenparty bin ich wieder dabei liebe IHK Nordwestfalen!

#Nina Eckhardt

P.S.: Auch bestehende Freundschaften kann man bei solchen Gelegenheiten pflegen:

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Heike Bringemeier von Wunderle Blümchen & Co Bringemeier e. K.

Mareike Knue von Zeilensprung

Mareike Knue von Zeilensprung

 

P.P.S.: Danke an meinen lieben Kollegen Dennis Kahle für die schönen Fotos. 🙂